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Wie sicher und produktiv sind ältere Krananlagen?

Wie sicher und produktiv sind ältere Krananlagen?

Von der Stahlkonstruktion bis zur Elektrik: Mit der Kranzuverlässigkeitsanalyse CRS hat Konecranes allein in den vergangenen 14 Monaten bundesweit 40 Krananlagen tiefergehend geprüft. (Foto: Konecranes)

Krananlagen, die länger als zehn Jahre im Einsatz sind, soll­ten unbedingt tiefergehend geprüft werden – für mehr Sicher­­heit, längere Lebensdauer und höhere Wirtschaftlich­keit. Mit der Zu­ver­­läs­sigkeits­analyse CRS bietet Konecranes eine her­stel­ler­­un­ab­häng­ige Prüfung für Hallen-, Prozess- und Hafen­krane an. Wichtiger Bestandteil: Die Kran­bahn­ver­messung RailQ, bei der ein High-Tech-Messro­boter den detaillierten Ist-Zustand der Kranschienen exakt prüft.

„Produktionsausfälle, Unfallgefahr und wachsende Kosten: Ältere Krananlagen bergen für Unternehmen oft Risiken mit negativen Folgen für den Produktionsablauf und das Instandhaltungsbudget“, sagt Nico Zamzow, Leiter des Bereichs Kranservice von Konecranes in Deutschland und der Schweiz.

In den eng getakteten Prozessen von Branchen wie der Stahl-, Papier- und Anlagen­produktion sowie im Energiesektor und in der Logistik ist Zuver­lässig­keit, Sicherheit und Effizienz Pflicht. Hersteller und Gesetz­geber empfehlen deshalb, Krananlagen, die länger als zehn Jahre im Einsatz sind, unbedingt umfassend zu inspizieren. Konecranes gehört dabei als einer der weltweit führenden Kran- und Hebe­zeughersteller zu den Vorreitern – die Kran-Experten arbeiten bei ihren Inspektionen mit ausgefeilter Messtechnologie. Allein in den vergangenen 14 Mona­ten untersuchten sie bundes­weit 40 Kran­anlagen mit der Kranzuver­lässig­keitsanalyse (Crane Reliability Study/CRS). Ein neuer Rekord, denn immer mehr Unter­nehmen entscheiden sich dafür, ihre in die Jahre gekommenen Anla­gen rechtzeitig überprüfen zu lassen. Die modular aufge­bau­te und von Konecranes ent­wickelte Crane Reliability Study bietet ein Gesamt­paket für eine detaillierte Ist-Analyse von Hallen-, Prozess- oder Hafenkranen.

„Wie können Krane effektiver, leistungs­fähiger und wirt­schaft­licher betrieben werden? Und wie lässt sich die Lebens­dauer meiner Kranan­la­gen verlängern? Das sind Fragen, die sich unsere Kun­den häufig stellen. Mit unserer CRS-Analyse können wir auf diese Fragen präzise Antworten geben und Kran­be­trei­bern so eine Grundlage bieten, auf der sie weitere Entscheidungen bezüg­lich Instand­set­zung, Modernisierung oder Neuanschaffung treffen können“, erläutert Nico Zamzow.

Unternehmen profitieren dabei von der Erfahrung, die Konecranes bei der Wartung von mittler­weile mehr als 450.000 Kranen gesammelt hat.

Ist-Zustand des Krans – von Stahlkonstruktion bis Elektronik

Hersteller und Gesetzgeber empfehlen, Krananlagen, die länger als zehn Jahre in Betrieb sind, sehr genau zu untersuchen. (Foto: Konecranes)

Bei der Kran­zuver­lässig­keits­analyse werden neben sicher­heits­­relevanten Bau­teilen auch der Stahl­bau, die Antriebe und die elek­trische Aus­rüs­tung des Krans geprüft. Zudem kann die CRS eine umfangreiche Ersatz­­teilanalyse beinhalten. Dabei kommen von Konecranes entwickelte Tools zum Einsatz, zum Beispiel die 3D-Kran­bahn­ver­mes­sung RailQ, die mag­netische Seil­ins­pek­tion RopeQ und die geometrische Vermes­sung der Kran­kon­struk­tion CraneQ. Mit dem Umfang lassen sich Beschädigungen fest­stellen, die bei einfachen üblichen Inspek­tionen unentdeckt bleiben.

Ob Schwerlast-, Prozess-, Seilzug- oder Industriekran, jede Anla­ge hat einen ganz individuellen technischen Footprint, den es bei der Prüfung zu beach­ten gilt. Deshalb ist CRS modular aufge­baut. Die Kran-Experten von Konecranes stimmen das Prüfverfahren genau auf jede Anlage ab – unabhängig davon, von wel­chem Hersteller sie stammt. Dafür nutzen sie das MainMan Soft­ware­system, das Inspektions­pläne angepasst an die jeweilige Kran­­konstruktion erstellt. Auf dieser Basis überprüft das Experten-Team den Kran direkt vor Ort.

„Alle gesammelten Infor­mationen fließen in den abschließenden CRS-Ergebnisreport ein. Mit Sicherheits-, Zustands-, Mängel- und Bildbe­richt zeigt er den tatsächlichen Zustand des Krans. Der Bericht gibt unseren Kunden konkrete Empfeh­lungen, wie Mängel behoben werden können und wie sich Leis­tungs­fähigkeit, Le­bens­dauer und Wirtschaftlichkeit der Krananlage verbessern lassen“, sagt Nico Zamzow.

3D-Kranbahnvermessung via Roboter

Nach der genauen Kranzuverlässigkeits¬analyse bietet der CRS-Ergebnisreport von Konecranes mit Sicherheits-, Zustands-, Mängel- und Bildbe¬richt eine umfassende Entscheidungsgrundlage für Kranbetreiber, ob Instandsetzung, Modernisierung oder Neuanschaffung infrage kommen. (Foto: Konecranes)

Ein besonderer Bestandteil der CRS ist die Kranbahnvermessung RailQ. Sie kommt zum Einsatz, wenn Kranschienen oder Kranlauf­räder Ver­schleiß aufweisen. Allein in den vergangenen 14 Mona­ten prüften die Spezialisten von Kone­cranes bundesweit 50 Kran­anlagen – ins­beson­dere Hafen- und Prozesskrane. RailQ ist ein in der Branche einzig­artiges Vermessungsverfahren, bei dem eine selbst entwick­elte, fernge­steu­erte Roboterlaufkatze (RoboRail) auf die Lauf­schie­ne aufgesetzt wird. Das Vermessungsgerät sendet Laser­strahlen, die ein 360-Grad-Multitrack-Prisma mit Präzisions­spiegeln reflek­tiert und an das Gerät zurücksendet. Gemessen werden damit Spurweite, Geradlinigkeit und Höhe der Kranbahn sowie Höhen­ab­wei­chungen der Schienen zueinander. Für den Kunden bringt RailQ zahlreiche Vorteile.

„Die Kranbahnver­messung mit RailQ liefert exakte Daten über Zustand und Aus­richtung der Kranschie­nen. Die Ergebnisse werden nahezu in Echt­zeit dreidimensional visualisiert, so dass sich Problem­be­rei­che schnell identifizieren lassen. Wir geben anschließend Empfehlungen für die Instand­setzung, sofern die Untersuchung Beschädigungen aufzeigt. Die Analyse mit RailQ ist zudem wesentlich schneller und effizienter als andere Verfahren, was die Stillstandzeit verringert und die Verfügbarkeit der Krananlagen erhöht“, betont Nico Zamzow.

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Quelle: Konecranes

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