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Projekt Feldschwarm – die Zukunft autonomer Feldbearbeitung ist gestartet

Projekt Feldschwarm – die Zukunft autonomer Feldbearbeitung ist gestartet
Smart Connected Farming WTK Elektronik Feldschwarm Landtechnik TU Dresden simul+Werkstatt SMUL Schwarmtechnologie

Dr. Thomas Pohlmann als Sprecher des Konsortiums „Feldschwarm“ zur Auftakt-Veranstaltung in der Gläsernen Manufaktur – bei der Vorstelllung aller Projektpartner
Bild: WTK-Elektronik

Mit der Reihe simul+Werkstatt hat das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) eine Plattform geschaffen, um im gemeinsamen Dialog von Landwirten, Forschungseinrichtungen, Entwicklern, Dienstleistern, Maschinenbauern und Verarbeitern landwirtschaftlicher Produkte zukünftige Herausforderungen einer umwelt- und ressourcen-schonenden Landwirtschaft zu meistern.

Im Rahmen einer gemeinsamen Plattform setzt das SMUL die gemeinsame Arbeit mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) auf dem Gebiet der Landtechnik (bisher: Projektwerkstätten Landtechnik) fort.

Die simul+Werkstatt greift ein hochaktuelles Thema der Landtechnik auf. Gegenwärtige Konzepte vereinen oft vielfältige Verarbeitungsschritte der landwirtschaftlichen Produktion in einer Maschine. Immer deutlicher zeigt sich aber, dass dieser Entwicklungspfad an Grenzen stößt und mit nachteiligen Auswirkungen, nicht zuletzt auf die Biodiversität, verbunden ist. Daher stellt sich die Frage, ob mit „Smart & Connected“ das Maschinen-Konzept für eine Landtechnikgeneration entwickelt werden kann, die bei hoher Effizienz völlig neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet. Namhafte Fachleute, darunter Herr Prof. Klaus Höhn, Vice President Advanced Technology and Engineering, Deere & Company (USA),berichteten über Konzepte und die möglichen Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion im Juli dieses Jahres zum Projektstart in Dresden.

In der Auftaktveranstaltung am 5. Juli in der gläsernen Manufaktur/ Dresden wurde ein Konsortium geschaffen, das sich aus den 13 Firmen, Forschungseinrichtungen und Instituten zusammensetzt.

Gemeinsam wollen diese Projektpartner in einem Zeitraum von 3bis 6 Jahren nennbare Ergebnisse erzielen.

WTK-Elektronik stellt die Weichen in Richtung Smart Connected Farming

Der technologische und wirtschaftliche Ansatz dieses Projektes ist anspruchsvoll und risikoreich – birgt jedoch außerordentlich viele Chancen – auch für eine führende Position im wachsenden Markt für vollautomatisierte Landmaschinen.
Hier stellt sich die Frage – autonom oder vollautomatisierte Landbewirtschaftung?

Smart Connected Farming WTK Elektronik Feldschwarm Landtechnik TU Dresden simul+Werkstatt SMUL Schwarmtechnologie

Podiumsdiskussion zu Herausforderungen und Perspektiven eines Technologiewandels in der Landtechnik für die landwirtschaftliche Produktion und die Entwicklung im ländlichen Raum zur Auftakt-Veranstaltung mit Dr. Thomas Pohlmann, Geschäftsführer WTK-Elektronik, Prof. Thomas Herlitzius Professur Agrarsystemtechnik TU Dresden, Prof. Klaus Höhn, VP Advanced Technology and Engioneering,Deere & Company, Staatssekretär Herbert Wolff, Sächsisches Staatministerium für Umwelt und Landwirtschaft, v.l.n.r.
Bild: WTK-Elektronik

Fachleute aus der Praxis befürworten eine vollautomatisierte Landbewirtschaftung – welche eine revolutionäre Entlastung bei der Feldbearbeitung bedeutet.
Lückenlose Dokumentation und präzise ökologische und ressourcenschonende Feldbearbeitung ist das Ziel moderner Landwirte.

Eine Produktplattform mit hochautomatisierten und elektrisch angetriebenen Feldbearbeitungsmaschinen soll entstehen. Schnell und flexibel sollen Sie für verschiedene Feldbearbeitungswerkzeuge umrüstbar sein. Der Wechsel verschiedener Schneidwerke oder Bodenbearbeitungswerkzeuge ist angedacht. Vernetztes Arbeiten per Funk oder Bordterminal soll die Kommunikation und Steuerung zwischen den Feldschwarm-Arbeitsmaschinen und dem mit einem Fahrer besetzen Leitfahrzeug ermöglichen.
Durch die Vernetzung des Feldschwarms, eine selbständige Navigation der Geräte untereinander ist außerdem eine effizientere Auslastung des Fuhrparks angedacht.

Genau hier wird es spannend – vollautomatisch ist das erklärte Ziel – der Mensch mit seinem
Wissen, seiner Beobachtung bleibt jedoch auch in diesem Prozess nicht wegzudenken. Ihm obliegt das Maß und die Koordination dieser Prozesse und dabei sollte es auch bleiben.

…denn wir sprechen hier nicht „einfach von autonomen FAHREN“ hier geht es um „Autonomes Arbeiten“ dafür verlangt es noch weitaus mehr.

Noch schneller, noch größer und noch schwerer – dieser Trend in der Landtechnik ist ausgereizt – zu viel verdichteter Boden – negative Folgen für die Ernte…

Vollautomatisierte Feldbearbeitung bietet ein höchstes Maß an umweltschonender nachhaltiger Landbewirtschaftung – genau der richtige Trend, wenn wir künftig bei steigender Weltbevölkerung und immer starker werdenden Extremlagen bei Wetter und Klima gegensteuern müssen.
Vollautomatisch düngen – genau da wo zwischen fruchtbaren Ackerflächen einzelne weniger fruchtbare Furchen liegen und saen – zentimetergenau, dank Sensortechnik und Satellitenortungssystemen – das ist im Sinne unserer Verantwortung für Mensch und Umwelt.

Hier erreicht uns ein gutes Gefühl, dass mit diesem Projekt ein klares Signal für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen zur Ernährung der Weltbevölkerung gesetzt wird.

An dieser Stelle sind auch die Medien gefragt, welche die Menschen verantwortungsvoll über die Vorzüge von „Smart Connected Farming“ für die Sicherung der Ernährung der Weltbevölkerung informieren sollten, um damit ein positives Image für die neue vollautomatisierte Feldschwarm-Technologie aufzubauen – für eine gesicherte Zukunft der folgenden Generationen.

Quelle: WTK-Elektronik

Sieben Unternehmen und vier Forschungsinstitute bilden den Innovativen regionalen Wachstumskern Feldschwarm und werden bis Juli 2020 die Grundlagentechnologien für autonom operierende Anbaugeräte in der Landtechnik entwickeln. Mehr erfahren Sie hier.

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Veröffentlicht von

Svenja Stenner

Tausende Komponenten, eine mobile Arbeitsmaschine: Über das optimale Zusammenspiel zu berichten, ist für mich immer wieder faszinierend.

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